Szombathelyi Egyházmegye

Geschichte

Erster Bischof der Diözese war János SzilyDie Diözese Szombathely wurde im Jahre 1777 von Maria Theresia, aus früheren Gebieten der Diözesen Győr, Zagreb und Veszprém gegründet. Die wildromantischen Wälder im Komitat Vas, das Kőszeger (Günser) Gebirge, Übergang von den Zentralalpen und den Hohen Tauern zur Pannonischen Tiefebene, die Hügellandschaft Kemeneshát mit ihrem fruchtbaren Ackerboden und das Őrség, einst wie heute ein Grenzgebiet nach Westen, bilden eine Einheit mit den Gebieten der Hügellandschaft von Zala. Größere Flüsse sind Rába (Raab), Mura (Mur), Répce.

Erster Bischof der Diözese war János Szily. Seit 2006 hat Dr. András Veres die Leitung der Diözese inne, als fünfzehnter Bischof von Szombathely.

wallfahrt bis andocsPilger und Interessierte, die die Diözese Szombathely besuchen, finden eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Die Diözese wird von zwei großen Pilgerwegen durchquert. Der Sankt Martin Kulturweg der Europäischen Union verbindet Städte, Siedlungen und Kirchen im Andenken an den Heiligen Martin, herausragender Heiliger des IV. Jahrhunderts. Szombathely, Geburtsort des Heiligen Martin ist der Startpunkt dieses Weges, der dann bis nach Tours, zum Ort seines bischöflichen Wirkens und seiner Grabstätte führt. Ein anderer Pilgerweg ist der Marienweg, der marianische Pilgerorte in Mitteleuropa miteinander verbindet – von Mariazell bis nach Csíksomlyó, von Czestochowa bis nach Medjugorje.

Dom in SzombathelyDas Zentrum der Diözese, Szombathely tritt mit einem reichen kultur- und kunstgeschichtlichen Erbe hervor. Am alten Geburtsort des Heiligen Martin steht heute die Martinskirche, mit einem Sankt Martin Besucherzentrum, eine Ausstellung mit vielen Informationen und interaktiven Möglichkeiten, um das Leben, den Kult und die kulturellen Hintergründe des Heiligen kennenzulernen. Dom, Bischofspalast und das alte Priesterseminar der Stadt bilden eine bemerkenswerte Einheit: nicht nur als Verwaltungszentrum der katholischen Kirche, sondern auch als herausragende Baudenkmäler spätbarocker Architektur verdienen sie besondere Beachtung. Im Erdgeschoss des Bischofspalastes befindet sich das erste Lapidarium Ungarns, die Sala Terrena.

Südlich von Szombathely befindet sich die schönste romanische Kirche des Landes: die Abteikirche Ják aus dem 13. Jahrhundert. Eine ähnliche, reich gemahlte, aber kleinere romanische Kirche ist in Velemér. Unter den Barockkirchen ragen die Maria Magdalena Kiche in Zalaegerszeg, die Pfarrkirchen von Szentgotthárd und Celldömölk hervor. Als neogotische Kulturschätze empfehlen wir die Herz Jesu-Kirchen von Zalaegerszeg und Kőszeg zur Besichtigung.

Die Diözese hat mehrere Pilgerorte. Vasvár und Celldömölk heissen im ganzen Jahr alle VerehrerInnen der Muttergottes willkommen. Entdecken Sie aber auch kleinere Orte wie Pusztacsatár im Komitat Zala oder Gencsapáti im Komitat Vas.